Doppelachter ist doch keine Bootsklasse!

Dieser Spruch könnte wohl von mir kommen. Ich gebe zu, ist er auch.

Das Achterrudern begleitet mich schon seit Jahrzehnten und ganz klar habe ich dabei den Riemenachter im Kopf. Schön, dass in den letzten Jahren einige Achterevents entstanden sind, angefangen hat wohl die deutsche Ruderbundesliga. Der Ruderclub LIA ist dem Trend Achtersprint gefolgt und hat mittlerweile das Vienna Night Row in Österreich etabliert.
Die traditionellen Langstreckenregatten wie das Inn River Race in Passau, das Blaue Band vom Wörthersee sind seit Jahres selbstverständlich. Hinzugekommen nun noch der Capital Cup. Sehr interessant, dass sich die Veranstalter in den Hauptstädten Budapest, Bratislava und Wien zu einer Cupwertung zusammengeschlossen haben.

Rudern ist zur Trendsportart geworden. Sportlich ambitionierte Frauen und Männer jeden Alters finden sich in Scharen bei den Ruderclubs ein und erlernen jenseits des Jugendalters diese naturverbundene und gesunde Sportart neu. Rudern bedeutet allerdings für den Großteil der Vereine Skullen – das finde ich schade.
Riemenrudern ist asymmetrisch, mit Riemenrudern verbiegt man sich den Rücken, Riemenrudern ist schwierig zu erlernen, Riemenrudern ist nur was für Männer oder junge Leute, …. um nur ein paar Vorurteile zu nennen.
Das stimmt auch zum Teil, wenn man diese etwas andere Technik nicht ordentlich erlernt.

Achterfahren ist cool, macht Spaß, das wissen auch die Skuller, denen bisher die echte Königsklasse des Ruderns verwehrt war. Aus dieser „Not“ heraus, gibt es mehr und mehr den Doppelachter. In meiner Kinderruderzeit als „Tausendfüßler“ bekannt, haben mittlerweile viele Vereine die 20 m langen Boote umgerüstet zu Skullbooten, ein schöner Trend.

Achter Ausleger

Dieser Schellenbacher-Achter hat 8 Paar neue Ausleger bekommen. Jeden Platz habe ich gemessen und von meinem Ausleger-Partner anfertigen lassen. Außerdem habe ich an 8 Spanten Löcher für Auslegerschrauben gebohrt. Diese Umrüstung ist bei jedem Achter möglich, er kann natürlich weiterhin , wenn die Ausleger ummontiert werden, als Riemenachter gerudert werden.

Ich muss zugeben, dass die Jungfernfahrt mit den neuen Auslegern viel Spaß gemacht hat, wirklich! In der Tat, Doppelachter ist klasse!

Achter Ausfahrt

Sind wir jetzt in der Zukunft?

Gestern war ich auf der coolsten Regatta, die ich in Österreich, und da bin ich jetzt schon seit 10 Jahren, erlebt habe. Ja klar, die Rose ist schon gut, da lasse ich nichts drauf kommen, aber die ist nicht cool, die ist, … irgendwie anders.

Das First Vienna Night Row. Eine Regatta, auf der nur Achter starten, bei der maximal 3 Boote gegeneinander fahren, bei der die Streckenlänge 350 m beträgt, also überschaubar ist und ein komplettes Rennen ohne abzuschweifen in einem durch verfolgt werden kann. Das verspricht Spannung. Garantiert.

Und das Ganze dann noch nachts, die Sache mit der Beleuchtung. Die Vorrennen werden noch bei Tageslicht gefahren, gut, ein Vorgeschmack. Dann das Beleuchten und Schmücken der Boote. Es gibt einen Preis für den bestgeschmückten Steuermann, die Ruderer toben sich aus mit Reflektoren, Fahrradlampen und Knickleuchtstäben. Die Strecke wird beleuchtet, mobile Flutlichtmasten ausgefahren, die Bojen des Albanosystems beleuchtet, einfach grandios!

Die Finali werden gestartet. Spannung, packende mitreißende Stimmung am Ufer. Wir haben das Glück, auf Bahn 3 zu starten. Also 2 Boote mit viel Action, Wasserfontänen, zwischen uns und dem beleuchteten Ufer. Ein ungewöhnliches Gefühl in der Dunkelheit zu rudern. Zum Glück habe ich den bestens beleuchteten Steuermann vor mir. Die Geräuschkulisse aus der Dunkelheit, Gänsehautfeeling. Leute, das ist echter Spaß! Das verlangt nach mehr. Achterrudern ist einfach Ultra. Danach Plaudern, Rennen schauen, Aperol, passt alles, einfach gut.

Aber wir sollten jetzt nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, war klasse, danke für den schönen Abend, liebe LIA. Nein, wir sollten mal zu Kenntnis nehmen, dass unser Rudersport, so wie wir ihn kennen und praktizieren, einfach völlig überholt und verstaubt ist. Rudern ist ein toller Sport, aber mal unter uns, wen haut eine gewöhnliche „Ruderwettfahrt nach den Regeln der RWB“ so wirklich vom Hocker?? Sprintregatta zum fünfzigsten Mal? Klar, der Leistungssport muss da durch, aber Rudern ist viel mehr als nur der Leistungssport in Reinkultur.

Also bitte bitte bitte, liebe Funktionäre, lasst die Innovativen ran, lasst die Spiders und wie sie alle heißen mal herumtoben und neue Events erfinden. Schaut doch spaßeshalber auch mal bei der Ruderbundesliga hinein. Die Achterrevolution in Deutschland, ein ganz neuer Wirtschaftsfaktor im Rudern. Da geht es so dermaßen ab, das ist unvorstellbar. Fahrt doch mal hin und ihr seht, was man aus Rudern machen kann.

Demnächst wird es Bilder geben, hoffentlich bekomme ich welche. Und, eine Medaille haben wir vom Pirat auch gewonnen, nicht für die schnellste Zeit, sondern für Jan, den bestgeschmückten Steuermann.

Bis die Tage,
Anja

Mastersrudern. Sinn oder Unsinn?

Manche behaupten Rudern sei ein Sport der Jugend. Also darfst du im Kindes- oder Jugendalter mit dem Rudern beginnen. Du wirst vom Verein nach besten Kräften gefördert. Jugendrudern kostet die Vereine viel Geld, decken doch die Jugendmitgliedsbeiträge so gerade eben die Kosten, wenn überhaupt. Die Jugendförderung ist wichtig, da sind sich alle einig. Finanziert wird das von der Gemeinschaft und das ist gut und richtig.

Danach kommt die nächste Stufe. Du bist nun kein Anfänger mehr sondern vielleicht schon Rennruderer. Das soll ja auch so sein, dafür hat dich der Verein aufgebaut. Was ist, wenn du keine Lust auf Leistungssport hast? Gibt es da einen Platz? Nicht wirklich, nicht in allen Vereinen. Die Jugend soll ja Leistung bringen. Förderung und Geld gibt es nur für Leistung. Merken: Die Jugend muss Leistung bringen.

Wenn du dich für den Leistungssport entschieden hast, ist das gut. Das bringt dem Verein Prestige. Ich höre immer, der Verein definiert sich über die Leistungen, die erbracht wurden, die Titel, die errudert wurden. Es ist immer wichtig, zu zeigen, aufzulisten, wie gut der Verein ist, wie gut der Verein arbeitet. Man braucht schliesslich Sportler, zu denen man aufschauen kann, vor denen die Jugend und natürlich auch die Älteren respekt haben, Respekt vor der Leistung, die sie vollbringen.

Kathi und ich im Zweier ohne

Ein Leistungsruderer kann nicht nur schnell rudern. Ein Rennen in Bestzeit, ja das kann man irgendwie hinbringen, vielleicht, mit ein wenig Glück, die richtige Mannschaft zu haben, einen guten Trainer, Verband, ein gutes Umfeld, koordiniertes Training. Als Leistungsruderer ist man allerdings keine Maschine, programmiert auf irgendeine Höchstleistung. In erster Linie ist der Leistungssportler ein Mensch. Allerdings ist er kein ganz normaler, durchschnittlicher Mensch, sondern er hat ganz besondere Eigenschaften, die ihn zu dem Individuum machen, das in der Lage ist, das Leben so zu führen, dass alles passt, dass am Ende etwas ganz Großes herauskommt.

Er ist ehrgeizig, zielstrebig, konsequent im Handeln, diszipliniert, ganz sicher kein Weichei, er ist verlässlich für seine Mannschaft. Er weiss, was er will und muss auch teilweise egoistisch sein. Dies sind alles Eigenschaften, die in diesem Menschen stecken. Nicht umsonst werden aus Hochleistungssportlern später oft erfolgreiche Menschen im Berufsleben. Die sind so.

Ich bin jetzt etwas abgeschweift vom eigentlichen Thema. Aber nein, nicht wirklich. Ich rede von dem Leistungssportler, der du mittlerweile geworden bist, der sich tagtäglich mehrmals schindet, für den eigenen Erfolg und den Erfolg für Verein und Verband. Irgendwann ist aber jede Ruderkarriere beendet, zumindest die Aktivenzeit. Mit mehr oder weniger Erfolg, das ist aber nicht ganz so wichtig, was zählt, ist das, was du persönlich aus dieser Zeit mitnimmst, was du gelernt hast. Du hast gelernt, dass man sich Dinge erarbeiten kann, dass man mit Zielstrebigkeit etwas erreichen kann, dass das Rennen erts beendet und entschieden ist, wenn die Ziellinie überfahren ist. Viele der oben genannten Eigenschaften sind ja weiterhin in dir, das bist ja DU! Du lebst das!

Und was kommt danach? Du bist Sportler mit Leib und Seele, aber wirklich. Du liebst deinen Sport, Rudern, das kannst du. Du liebst das Training im Boot, das Training, das deinen Körper so formt, wie du es gewohnt bist und wie du es magst.

Euro Masters 2010

So, und was jetzt? Das ist die zentrale Frage.

Hier fängt der Artikel eigentlich erst an. Jetzt bist du , wenn du Glück hast, Mastersruderer. Bist du noch nicht 27 Jahre alt, bist du quasi nicht existent. Benannt wird diese Art Sportler erst wieder ab dem Eintritt ins Mastersalter. Natürlich hat sich die Art der täglichen Herausforderung verändert. Du stehst mitten im Berufsleben, hast vielleicht Familie, Kinder.

Aber die Lust am Rudern, die ist noch immer da. Lust auf schnelleres Rudern, den Kitzel, die Herausforderung des Wettkampfes, sich mit anderen zu messen, sich im Training und im Rennen zu verbessern, an seine persönlichen Grenzen zu gehen. Lust, sich Ziele zu setzen, in der Mannschaft zu sein, EINE Mannschaft zu sein, gemeinsam zu kämpfen. Das steckt einfach in dir.

Nur eines hat sich verändert seit damals. Plötzlich fragen sich manche, was will der denn? Midlife crisis, oder was? Läuft der seinen nicht errungenen Erfolgen nach? Muss der sich was beweisen? Der soll doch lieber altergemäß Sport betreiben, also zum fitbleiben. Du wirst vielleicht sogar belächelt, plötzlich bist du nicht mehr Vorbild sondern Lachnummer. Besondere Eigenschaften eines Sportlers, eines alternden Sportlers? Nein danke. Leistung ist auf einmal nicht mehr gefragt. Ganz im Gegenteil. Wer soll das denn verstehen? Leistung ist also jetzt nicht mehr gefragt. Zum ersten Mal wird genau das Gegenteil von dir erwartet.

Was bleibt dir also übrig, wenn dir dein Platz im Ruderverein nicht eingeräumt wird? Viele wechseln in andere Sportarten, laufen Marathon, gehen Skitouren, fahren Rad oder Mountainbike, machen Krafttraining, gehen Klettern etc. Aber ist das nicht schade, dass diese Sportler dem Verein verloren gehen? Was passiert dann letztendlich? Vielleicht fühlen sie sich in anderen Sportarten viel wohler, dort ist es nicht verpönt Wettkämpfe zu bestreiten, auf welchem Niveau auch immer. Keiner lächelt, wenn du an Volks-, Marathonläufen oder anderen Sportevents teilnimmst. Erfolg ist auch da wieder rein subjektiv, jedem sein Erfolg. Jeder verfolgt sein persönliches Ziel. Jeder bestimmt sein Niveau, auf dem er sich sportlich bewegt.

Rennen rudern

Aber nocheinmal zurück zu dir und deinem Verein. Du tobst dich also auf anderen Spielfeldern außerhalb deines Rudervereins aus. Du bist vielleicht sogar einigermaßen erfolgreich, weil, du kannst ja dafür trainieren, bist es gewohnt hart zu arbeiten, du kannst Leistung bringen und dafür arbeiten. Das steckt ja in dir! Aber ist das nicht schade, dass du das nicht in DEINER Sportart machen kannst? Die Folge ist in vielen Vereinen, dass Ex-Rennruderer wegbleiben, weil sie keinen Sinn mehr in ihrem Rudern sehen, weil sie keinen Platz haben in ihrem Verein.

Ist Rudern ein Sport der Jugend? Nein, ganz sicher nicht. Rudern ist auch keine Sport für Leistungsorientierte, es gibt alle möglichen Stufen. Die Fit-Ruderer, die Gesundheitsruderer, die Naturliebhaber, die Wettkampfsportler, die Geselligen. Jeder muss seinen Platz haben im Verein. Ist das gegeben, ist der Verein gesund.

Sinn oder Unsinn? Das wird jeder anders beantworten. Wichtig ist, dass sich alle gegenseitig respektieren. Jung respektiert Alt und umgekehrt. Früher war nicht alles besser und die von heute haben es auch schwer. Fakt ist, dass junge Sportler von alten erfahrenen Sportlern lernen müssen. Das ist nicht anders, als bei Kindern, die ihre Eltern beobachten, tagtäglich erleben und, ganz unbewusst, das Verhalten der Eltern kopieren, in sich aufnehmen. Alle Generationen unter einem Dach. Da profitieren letztlich alle davon.

DOPING und MASTERS

Doping ist schlimm. Doping ist Betrug. Betrug den Mitsportlern gegenüber, den Zuschauern und Sportfans, Sponsoren und Förderern gegenüber und Betrug an sich selbst. weiter...Ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie hoch der Druck eines Leistungssportlers, des Profis, heutzutage ist, Leistung zu erbringen, die, nüchtern betrachtet, ohne sogannte Hilfsmittel gar nicht mehr zu erbringen sind. Mein Hochleistungssport liegt nun schon 20 Jahre zurück. Gedopt wurde auch damals schon. Wir fanden das damals schon ziemlich unfair. Im Nachhinein betrachtet kann ich nur immer sagen, gut, dass mich nie jemand gefragt hat, ob ich nicht die eine oder andere Pille schlucken möchte … Mich hat zum Glück nie jemand gefragt. Glück gehabt?
Doping macht uns definitiv den Sport kaputt. Die, die früher noch als Helden verehrt wurden haben heutzutage immer den Beigeschmack des möglichen Betrügers. Ich finde das sehr schade.

Und jetzt komme ich zum eigentlichen traurigen Anlass meines Artikels. Nein, die Headlines sind keine unterschiedlichen Themen, sie gehören zusammen. Heute kam eine Meldung durch, dass ein Österreichischer Ruderer des Dopings überführt wurde. Aber nicht „aus Versehen“ mittels Asthmaspray, sondern mutwillig mittels des anabolen Steroids Metandien. Das komische an dieser Sache aber ist, dass es sich dabei um einen 45-jährigen Mastersruderer handelt. Jetzt stelle ich mir die Frage, warum macht der das? Wofür und für wen dieser Betrug, der den Sport und insbesondere unseren Sport in dieses schlechte Licht rückt?

Hier sind zwei für mich wichtige Meinungen, die ich dir nicht vorenthalten möchte.weiter...

Email Nr. 1 von CD:

Mich persoenlich enttaeuscht kein Held. Ich habe mir schon in frueher Jugend jeden Personenkult (egal ob Popkultur, Sport, persoenliches Umfeld

…) verbeten, habe versucht auf meine eigenen Leistungen stolz zu sein, auf das, was m i r einen Wert bedeutet hat. In meiner Welt des Gluecks brauche ich kein Doping.

 

Jeder Wettbewerb hat Regeln und die muessen fuer alle gleich gelten, eingehalten werden – deshalb bin ich fuer strenge Dopingkontrollen – oder man gibt die Dopingmittel frei.

 

Warum dopt ein 43-jaehriger Mastersruderer? Die einfache Antwort: Weil er denkt, damit seinem Glueck naeher zu kommen – ob das ein Trugschluss, Betrug, unfaehr oder unmoralisch ist, ist eine andere Sache.

 

Sind nicht die blauaeugig, die sich wundern, dass im Amateur- oder Postprofisport gedopt wird? Das Wertesystem ist fuer sehr viele dasselbe wie im Spitzensport aber es wird weniger kontrolliert. Ich koennte mir sogar vorstellen, dass das wahre Problem, die eigentliche Gefahr des Dopingmissbrauchs beim Hobbysport liegt (keine aerztliche Aufsicht etc.).

 

  Email Nr. 2 von AM:

Den bei der NADA Österreich registrierten jüngsten Dopingfall im Rudersport habe ich in den letzten Tagen mitbekommen und verfolgt. Traurig und erschreckend!  – noch dazu wenn man nicht nur den Namen sondern auch die Person persönlich kennt.
Gesprächsstoff zu dem Thema gibt und gäbe es genug. Was ich mich allgemein fage ist, ob den Dopenden ihr Körper so wenig wert ist, daß sie ihn auf diese Weise unnatürlich „behandeln“, ob man auf diese Art erworbenen Titel eigentlich genießen kann, ob man wirklich so blöd sein kann und davon aus geht, daß man immer wieder bei Meisterschaften startet und nicht kontrolliert wird und und und. Aber um die konkreten Fälle, gleich in welcher Sportart kümmern sich die offiziellen Stellen und die entsprechenden Athleten müssen mit ihrem Gewissen, den Folgen für ihre sportliche Zukunft und nicht zuletzt für ihr Image als Mensch und Sportler leben. Ich bin für mich zuständig, wir sind für unsere Mannschaft zuständig (LTA 4+ mit A-Kader Status) und werden lieber einmal öfter kontrolliert als zu wenig, damit alle Rechtmäßigkeit im wahrsten Sinne des Wortes „sauber“ belegt ist. Und was die Unwissenheit angeht – jeder kann jederzeit bei der Nada in der Liste schauen was erlaubt und was verboten ist bevor er was nimmt oder verschreiben läßt. Uns wird sogar vom Verband (Anm. DRV) vorgeschrieben auf welche Firmen und Produkte wir uns bei Nahrungsergänzungsmitteln, also Mineralgetränken, Eiweißpulver etc., zu beschränken haben, damit ja nichts schief gehen kann. Aber wie gesagt, es ist jeder für sich selbst verantworlich und in der Haut von des Dopings überführten Athleten möchte ich nie im Leben stecken Egal was kommt und egal was war, den Stempel als Dopingsünder haben sie draufgedrückt und den werden sie lebenslang nicht mehr los.

Und Email 3 von CD:

Ein kurzer Kommentar zu AMs Eintrag:

 

Wie die Aechtung in der Welt der Sportgemeinde funktioniert weiss ich nicht. Tatsache aber ist, dass die Aechtung von Dopingsuendern in der Gesellschaft im Allgemeinen marginal ist. Ganz im Gegenteil gelten die, die das Regelwerk verlassen, zum eigenen Nutzen, fuer den eigenen Profit, ob in Wirtschaft, Politik oder im Strassenverkehr, als clever, sofern sie nicht erwischt werden. Ein Graubereich wird akzeptiert. Warum dann nicht gleich die Grenzen weiter verschieben, immer auf der Suche nach dem „Was geht noch?“ Kann ich schon nicht Sieger sein, moechte ich wenigstens kein Loser sein.

ÖRV-Masters sagen AHA!

… oder ah ja, oder ach ja, oder echt, oder das wusste ich eh! So oder so ähnlich mögen die Gedanken der zahlreichen Mastersruderer am letzten 2008er Novembersamstag gewesen sein. So ist es doch meistens. Vieles wird einem ins Gedächtnis zurückgerufen bzw. wieder nach vorn geholt, wird wieder präsent. Oftmals gerät man in einen Trainingstrott und vergisst oder vernachlässigt die einfachsten Grundprinzipien und Regeln. „ÖRV-Masters sagen AHA!“ weiterlesen

MASTERS zum Test – Bitte anmelden!

Am 29. November treffen sich österreichs Masters- und Fitnessruderer zum Ergometertest.

Veranstalter ist der ÖRV – Referat Mastersrudern, Gastgeber der WRC Pirat im Bootshaus Alte Donau.

Das Team: Ileana Pavel, Birgit Neuwirth, Christoph Engl und ich.

Als Anfangszeit habe ich 9:00 Uhr angesetzt, genau weiß ich das erst, wenn am 26. November alle Meldungen eingegangen sind.

Wir starten mit einem Stufentest auf dem Ruderergometer.
Während des Tests werden einige deiner Schläge gefilmt. Nach dem Test schaut sich einer der Trainer mit dir zusammen dein Rudern an und gibt Tipps zur Verbesserung deines Stils. Wenn du magst, kannst du nachher einige Schläge ausprobieren.

Mittagspause und Videoauswertung werden individuell sein. Im Anschluss gibt es allgemeine Informationen zum Thema Ausdauertraining
Wenn die Tests ausgewertet sind, werden auch die Einzeltests besprochen und Trainingsempfehlungen gegeben.

Am Vortag solltest du nichts anstrengendes machen, sonst könnte dein Ruhelaktat am Samstag erhöht sein, Pulsuhr nicht vergessen.

Bei Fragen ruf bitte an oder schreib mir.

Ich freu mich auf deine Meldung.

Und hier hast du die Ausschreibung:

ausschreibung_masters_fitness_29112008.pdf

Liebe Grüße,

Anja,
diesmal im Namen des Österreichischen Ruderverbandes als Referentin für Mastersrudern.

Die Österreich-Masters zu Gast bei den Argos

Dass sich 26 österreichische Masters- und Fitnessruderer zu unserem Seminartag anmelden würden, fand ich sehr erfreulich. Gerade diesmal habe ich viele Leute angeschrieben und wollte, dass wir eine vorzeigbare Anzahl an Teilnehmern haben. Zugpferd für Einige war sicher der Referent Univ. Prof. Dr. Paul Haber, der ja bei den Ruderern hierzulande eine echte und anerkannte Größe darstellt. „Die Österreich-Masters zu Gast bei den Argos“ weiterlesen