Die Plätte. Mal was anderes.

Da bin ich mal eine zeitlang weg von Epoxidharzen, Kohlefasern, Aramidfasern, Polyurethanlacken, wie sie ja mittlerweile auf der Bootsbaumeisterinnen-Tagesordnung stehen. Die Werkstatt sieht auch gleich ganz anders aus, das Schiffchen ist breiter. Aber dafür kürzer.

Aufgeräumte Werkstatt, was?

Der Boden wird geschliffen und abgedichtet.
Ganz schön grün.

Die komplette Aussenseite wird geschliffen.
Staubmaske aufsetzen. Wichtig!

Im Bugbereich gibt’s ein Loch. Ich schneide die Planke ein,
Diese Maschinen sind schon was Tolles.

und stemme sie weg.
Kleinholz

meine Hände halten das

Das kann ich so sehr genau auftrennen.

Jetzt haben wir gar kein Foto vom Einsetzen der neuen Planke. Okay, da ist sie schon drin. Das Deck ist fertiggeschliffen und wartet auf die Lackierung.
Nur noch reinigen jetzt.

Ich mag diese angeschliffenen Flächen, und den Kontrast, wenn ich sie dann lackiere.

Die neue Planke wird wieder grün.
Grün machen.

Die Holzflächen erstrahlen in neuem altem Glanz.
Altes Boot. Glänzt. Schön.

Ich mag das.
Nur so.

Fehlt also nur noch
Fertig!

Wasser!
Fertig für die Abfahrt.

Dies ist das Ende der kleinen (Bilder-) Geschichte.

Der Anfang meiner nächsten beginnt genau hier. Ich bin nämlich nach der Fertigstellung eine Runde über die Alte Donau gefahren, habe das Boot quasi in den Heimathafen zurückgebracht. Meine Kamera hatte ich natürlich dabei und habe auf der Fahrt unzählige Bilder gemacht.

Eine Antwort auf „Die Plätte. Mal was anderes.“

  1. Hallo Anja,

    viel haben wir an diesem Nachmittag über Deine Aktivitäten gesehen und gelesen und sitzen hier bei einem netten Kaffee- und Kuchengedeck bei mir in Dortmund in der Küche. Nun konnte endlich auch mal Deine Werkstatt bewundert werden – „virtuell“ sozusagen.

    Wir hoffen, Du hattest einen netten Geburtstag, ganz im Zeichen Deiner Leidenschaft und freuen uns, Dich nächsten Monat zu sehen. Bis dann und liebe Grüße…!

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