Lack und Leder bei der Bootsbaumeisterin – Fortsetzung

ungewohntes Material

Ich gebe zu, anfänglich war ich schon etwas skeptisch, als die beiden Burschen zu mir kamen. Aber ich bin ja so ziemlich für alles zu begeistern. Neue Materialien und Outfits sind ja immer interessant.

Den eigentlichen Artikel kann ich erst in ein paar Tagen schreiben, dann sind wir fertig mit dem Produkt. Vielleicht können sich die beiden auch durchringen, ihre Gesichter zu zeigen.
inkognito

Eine Woche später.

Ein Schelm, der sich was Böses denkt. Alles ganz harmlos. Oder?

Aber wer mich ein wenig kennt, weiß, dass ich sehr an den schönen und alten Holzbooten hänge und es mir sehr wichtig ist, diese Schätze so lange es geht zu erhalten. Ein Holzruderboot ist ein Holzruderboot und das gehört transparent lackiert. Da bin ich ein wenig eigen.

Da kamen also die zwei Brüder zu mir und erzählten, dass sie den Zweier ohne schwarz lackieren lassen wollen. Ein wunderschöner Holzzweier ganz schwarz? Für mich nicht so einfach hinzunehmen.
unverschleiert

Das Lackieren war zum Glück nicht mein Job. Mein Part war nur das Finish. Das Boot ruderbar zu machen, die Luftkästen mit schwarzer Folie zu bespannen. Schön schwarz, schön glänzend. Ja, das sieht cool aus.
schrauben

Ganz schön schwarz

Die neuen Dreissigacker-Riemen haben wir eingemessen.
Alles ganz genau

Stemmbretter eingestellt und ausprobiert. Der Schwan, der beim Pirat sein Unwesen treibt.
Der Schwan passt auf

Die ersten Schläge.
Dreissigacker-Riemen

Ja, die können das.
Brüder mit Schwan

Ach ja, das Boot heisst übrigens „Brothers“.