„Schnell zur Wende und dann treten!“

Es ist das Jahr 2009. Das Jahr in dem das World Masters Meeting in Wien stattfindet. Kathi Kühne und ich wollen es wieder wissen dieses Jahr. Den Doppelzweier und Zweier ohne konnten wir jeweils schon einmal gewinnen vor einigen Jahren, eigentlich immer, wenn wir angetreten sind.

Wir sind also einigermassen motiviert für den Herbst. Wir wissen beide, dass wir ohne Rennen vorher gar nicht antreten müssen und haben uns gleich zur 4 km Langstrecke auf der Alten Donau gemeldet.

Ich habe die richtigen Skulls für uns ausgesucht.
Dreissigacker Ruder von Concept2. Ultralights, Smoothies 2 mit Vortexkante, Länge 284-289 cm.
Ich trag schon mal die Ruder zum Floss.

Treffen vor dem Rennen.
Auch schon da.

Der eine oder andere Tratsch darf bei mir nicht fehlen.
Haltung bewahren, es könnten Fotografen in der Nähe sein.

Die grünen Manschetten.
Diese Skulls müssen sein.

Stemmbretter einstellen.
Spannung

Der Wind bläst ganz schön heftig, wie man sieht.
Kalt und windig ist es heute.

Wir starten.
Fliegender Start.

Da sind wir schon im Rennen.
Laufen lassen.

Auf den ersten 2 km bis zur Wende schiebt der Wind ganz schön.
Zusammen.

Schnell ins Wasser, kräftig durch und laufen lassen.
Ãœber das Wasser.

Gemeinsamer Durchzug.

Die Wende gestaltet sich ein wenig schwierig, da bei dem starken Wind die Bojen sehr schlecht zu erkennen sind. Ausserdem gibt’s natürlich Seitenwellen, die ein wenig stören.

Der Rückweg ist hammerhart. Starker Gegenwind. Die Superspruch von Kathi, siehe Überschrift, ist toll, aber wenn die Arme lang werden, fällt das Schmunzeln etwas schwer beim Gedanken an diese tolle Taktik. Danke übrigens, Kathi.
Echt schwieriges Wasser.

Am Gänsehäufel vorbei, allerdings ohne Schwimmer bei diesem Sauwetter.
Schon bemerkt? Wir fahren im Holzboot.

Toller Baumbestand, aber dafür haben wir glaub ich keine Augen.
Jetzt ist es nicht mehr weit.

Ziel.
Technisch sauber rudern jetzt, da schauen Leute zu.

Wir sind zufrieden mit unserer Leistung. Besser hätten wir es nicht machen können, haben gut gekämpft und sind technisch sauber durch die Wellen gefahren.

Ob wir die Medaillen wirklich verdient haben, ist fraglich, unsere Gegner hatten vorher abgemeldet.
Smile.

Wir freuen uns trotzdem, wie man sieht.

Werkstatt-Warm up

So nennt man das wohl auf Neudeutsch, oder? Die Werkstatt-Eröffnung am 26. April war ein wirklich schönes Fest, mit ganz vielen netten Freunden, Bekannten, Kunden und Interessierten.
Wir warten auf die Gäste und testen schon mal den Kuchen.

Meine neue Werkstatt hatte ich ausgeräumt um Platz zu schaffen für Ess- und Trinkbares und die Gäste für den Schlechtwetterfall, der zum Glück nicht eintrat. Da ich aus dem Grund keine Anschauungsobjekte zu Bestaunen und Befühlen ausstellen konnte, ich den Gästen gar nicht zeigen konnte, was ich so arbeite und mache, hatte ich unzählige Fotos und Zeitungsberichte von mir und meinem Schaffen als Bootsbauerin an die Wand gebracht. Ergänzt wurden diese noch durch Ruderfotos und -berichte aus den Jahren bis 1988, meinem Olympischen Jahr.

Erwischt!

Schau mal, Papa!

Eva und Simone haben Spaß!

Birgit sorgt für Ordnung.

Mein zukünftiger Partner ins Sachen Ruder- und Sportbekleidung Christian Korbl hatte außerdem ein paar Musterstücke aus der Kollektion mitgebracht.Das ist übrigens Christian.

Die neue Homepage von ck-sports wird in Kürze online gehen, ich werde in Wien vieles auf Lager haben. Sicher ein Gewinn für die Wiener Ruderer.

Gegessen und getrunken wurde natürlich auch kräftig und maßgeblich daran beteiligt waren Emil am Grill,
Der Grillmeister mit Blick auf die Alte Donau.

Niko, der die Gäste vorbildlich bediente,
Der Oberkellner.

Lena
Darf es noch was sein?

und Jan, der aber offensichtlich etwas abgelenkt war.
Der trinkt sicher nichts.

Ganz überrascht und erfreut war ich, dass ich so nette Geschenke bekam. Nett!

Viele alkoholhaltige Getränke bemalt mit Sprüchen wie „Rudern gegen die Krise“, „Viele Schiffstaufen für Anja“ und liebe Karten, sogar Latexhandschuhe und Handcreme, einen Margerithenbusch, der jetzt den Eingangsbereich schmückt.

Aber das schönste Geschenk für mich war natürlich, dass so viele gekommen sind! Bergüßung

Es schmeckt.

Ganz vertieft.

Leider war es zu windig, um mit unserem schicken Holzkanadier auf’s Wasser zu gehen.Das wäre sicher toll für die Kinder gewesen. Aber die hatten auch so ihren Spaß.
K & K (Klara und Kathi)

Die Familie Schmölzer.

Gegen Abend wurde es dann übersichtlicher. Nur noch zusammenräumen für den ersten Arbeitstag in der nun eingeweihten Werkstatt.
ausklingen lassen

Danke an meine fleissigen Helfer.

Zum Webalbum Werkstatteröffnung.