Holzeiner

Ich habe einen alten Schellenbacher Holzeiner für ca. 90 kg Ruderergewicht im Angebot.

Fotos folgen demnächhst.

Das Boot wird in Topzustand versetzt.

Die VIENNA ROWING CHALLENGE – Eine Idee

Anfangs war es eine unglückliche Terminplanung, die die traditionelle „Wiener Frühjahrsregatta“ und die „Argo-Langstrecke“ zusammenbrachten. Wie soll das gehen, wenn an einem Wochenende zwei Wiener Regatten stattfinden? Zusammenlegen und eine Veranstaltung draus machen, war die Antwort. Das war 2004, anfänglich mussten auch beide Veranstaltungen noch beim Namen genannt werden.
Jan mit dem 2007er Plakat

Zwei Mal also wurden samstags die 4,5 km Langstrecke und sonntags die 500 m Kurzstrecke ausgetragen. Problem war allerdins immer, dass die beiden Veranstalter niemals richtig die Eigenständigkeit der eigenen Regatta aufgeben wollten. Der WRK Argonauten übernahm mehr und mehr Verantwortung. Das kreative Kernteam mit Katharina Kühne und mir war geboren und hatte sich Grosses vorgenommen. Anja, die Visionärin mit unendlich vielen Ideen und Kathi als Relalistin und Realisiererin, ein perfektes Team.

Katharina Kühne
alles im Blick

Es wurde zum Problem, dass für eine Zwei-Tages-Regatta nahezu 3 Tage lang das komplette Argonauten-Team arbeiten musste. Außerdem war es nicht so einfach, die Stimmung auf Niveau zu halten. Ein Tag würde immer verlieren. Auch dafür gab es eine Lösung: Wir legten beide Rennen auf den Samstag und hatten in meinen Augen die beste Ausschreibung in den insgesamt 5 Jahren. Samstagfrüh die Langstrecke, danach Mittagspause mit etwas Erholung, Essen, Rahmenprogramm mit Live-Musik und der späteren Kurzstrecke über 1000 m, für Schüler 500 m. Zum Abschluss die Siegerehrung.

Das war eine echte Challenge!

Auf dem Balkon hat man alles bestens im Blick:
Anke Molenthin, ich, Dr. Markovic

Bewirtung für die VIPs:
Fischer Wein

ÖRV-Präsident Helmar Hasenöhrl gibt sich die Ehre:
Anstecker für den Präsidenten
Im benachbarten Ausland gibt es mittlerweile einige Veranstaltungen diesen Formats, die völlig unterschiedliche Belastungen an einem Tag abfragen und so zur Herausforderung, zur Challenge, werden. Natürlich ist das hammerhart, erst ein Langstreckenrennen zu fahren und einige Stunden später noch 1000 m draufzulegen. Aber eine Regatta ist ja auch kein Zuckerschlecken. Eine derartige Veranstaltung konnte sich aber in Wien nicht etablieren, vielleicht haben wir es auch nicht vehement genug versucht, die „angehängte“ Kurzstrecke wurde teilweise verschmäht, nicht gemeldet. Das Konzept kam einfach nicht an. Wie gesagt, ich fand das sehr schade, einfach weil es etwas komplett Anderes gewesen wäre, was man hätte noch ausbauen können.

Am Floß

Der Ausstieg des Wiener Ruderverbandes aus der Regattaorganisation brachte dann die endgültige Entscheidung, in Zukunft nurmehr die Langstrecke auszutragen, da alles andere mit zu viel Aufwand verbunden gewesen wäre und von dem kleinen Team und Verein nicht hätte bewerkstelligt werden können.

Ab 2007 ging es also allein weiter, die komplette Organisation hing an uns aber auch die komplette Kreativität lag in unserer Hand. Wir durften uns austoben.
„Bei uns soll sich jeder einen Tag lang wohlfühlen, niemand soll sich langweilen“, das war unser Motto.
Das hieß, jede Alters- und jede Leistungsgruppe sollte abgedeckt werden und so fing es an bei den Kleinsten, die im Kinderzelt spielen und basteln konnten und betreut wurden.
Schiffchen von den Kindern gebastelt

Jan, 8 Jahre

Kinder, die schon ein wenig rudern konnten, nahmen am Geschicklichkeitsparcours der Kinder teil. Dieser Programmpunkt lag mir persönlich immer ganz besonders am Herzen. Kinder sollten an jede Sportart spielerisch herangehen, spielend mit dem Material umgehen lernen und sollten deshalb andere „Wettkämpfe“ bestreiten können als nur dieses „besonders schnell geradeaus Rudern“. Das ist in meinen Augen viel zu fad für die jungen Einsteiger.
Heinz gibt Anweisungen
Unser erfahrener Schiedsrichter Heinz Ruth war immer ein sehr netter, ruhiger Partner beim Ausführen dieses Bewerbes. In seiner ruhigen Art konnte er die Kinder und Jugendlichen sicher ins „Rennen“ schicken. Sie hatten jeweils einen Parcours um diverse Bojen zu bewältigen, bei dem einfach nur die Grundkenntnisse des Einer-Ruderns abgefragt wurde. Der Zieleinlauf wurde verkündet durch das Zerplatzen des Luftballons, wenn das Boot mit der am Heck befestigten Nadel das Floß erreicht hatte. Ein echter Spaß! Gottfried und Jan als wichtige Helfer
Es wurden erfreuliche Leistungen geboten aber teilweise war es auch erschreckend, wie mangelhaft einfachste Manöver wie Streichen oder eine Wende auf der Stelle ausgeführt wurden.
Der Parcours wurde mit den Jahren immer besser angenommen und erfreulich war, dass die jungen Teilnehmer dann auch dafür geübt, also mit etwas Motivation diese Grundkenntnisse trainiert hatten.

Ziel erreicht, würde ich mal sagen.

2008 wurden alle TeilnehmerInnen mit einem bootsbaumeisterin.com-Shirt belohnt.
bootsbaumeisterin.com-Shirt für alle

Die fortgeschrittenen Jugendlichen konnten schon bei den Großen mitfahren.
Die Strecke über 4,5 km, die optimale Distanz für den Saisonanfang. Schnelligkeit und Renntempo sind um diese Zeit Anfang Mai noch nicht so präsent. Die zahlreichen Meldungen zeigten uns, dass das Konzept angenommen wurde.

vor dem Start

Boote sortieren

Ungeschlagen, Aram Lemmerer als Regattasprecher:
wortgewandt

Sehr erfreulich für uns war natürlich die Aufnahme der VIENNA ROWING CHALLENGE in die Wertung der ÖVM 2007 und in Folge auch 2008, eine Art Cup-Wertung des ÖRV. Das bringt viele zusätzliche Meldungen, da viele Vereine eine hohe Motivation zum Punktesammeln an den Tag legen.

Die Technik im Griff

Für die sportlichen Vorstände gab es auch noch die Möglichkeit, ihr ruderisches Können zu zeigen. Das Rennen um den Bierfassl-Fünfer war zunächst von uns eher als Gag gedacht, wurde aber sehr sehr ernst genommen und musste rennmäßig und schiedsrichtertechnisch voll betreut werden.
rudernde Vorstände im Bierfassl-Fünfer

Alle kamen auf ihre Kosten. Ja, das kann man sicher sagen. Auch wir, die Oranisatoren. Es macht sehr zufrieden, wenn man Ideen hat, sie umsetzt und das Resultat angenommen wird, die Menschen den schönen Tag haben, wie von uns gewünscht. Das macht echt Spaß!

geselliges Beisammensein

Tochter Lena im bootsbaumeisterin-Shirt, wie sich das gehört

Zwischendurch auch reden und verabschieden, ganz offiziell:
Verabschiedung des ÖRV-Präsidenten

Platz für Präsentationen:
Mirror Pilot 2008

Fischer Wein 2008Waterrower 2007

Auch wenn ich in der Vergangenheit schreibe, ist die VRC nicht zu Ende.

ICH bin diejenige, die geht. Ich trenne mich nur schwer, war es doch ein wenig „unser Baby“.

Aber,man soll ja bekanntlich immer dann gehen, wenn’s am schönsten ist …
Blick nach vorn