ÖRV-Masters sagen AHA!

… oder ah ja, oder ach ja, oder echt, oder das wusste ich eh! So oder so ähnlich mögen die Gedanken der zahlreichen Mastersruderer am letzten 2008er Novembersamstag gewesen sein. So ist es doch meistens. Vieles wird einem ins Gedächtnis zurückgerufen bzw. wieder nach vorn geholt, wird wieder präsent. Oftmals gerät man in einen Trainingstrott und vergisst oder vernachlässigt die einfachsten Grundprinzipien und Regeln.

Aus diesem Grund freue ich mich jedes Jahr, wenn die Mastersruderer meiner ÖRV-Ausschreibung folgen. Ich nenne sie einfach Mastersruderer, aber es sind auch jedes Mal Leute dabei, die noch nicht 27 sind, das Alter ist auch unwichtig. Manchmal nenne ich sie auch Fitnessruderer oder Breitensportler, wobei ich diesen, durchaus gängigen, Ausdruck nicht mag. Ich sage einfach Masters, gemeint sind alle, die sich angesprochen fühlen und mitmachen wollen. Wie jedes Jahr sind Sportler aller Leistungsgruppen dabei. Das schöne ist, dass keiner Ansprüche anmeldet, besser zu sein, nur weil er vielleicht die bessere Technik hat, austrainierter ist, nicht so dick oder nicht so dünn, viel länger rudert und was man da sonst noch alles besser haben könnte. Nein, es ist ein nettes Miteinander. Kennt man anfangs niemanden, ändert sich das binnen kürzester Zeit. Eine Gruppe bildet sich. Gespräche unter Gleichgesinnten.

Jetzt komme ich mal zur Sache und erzähl mal, was wir gemacht haben: Ich stelle ein paar Bilder ein, die sprechen für sich. Kämpfende, motivierte, interessierte, gesellige Ruderer….

In gewohnter Manier wurden die 17 Testlinge durchgeschleust. Die Piratgastgeber hatten den Ergometerraum hergerichtet und um 8:30 Uhr ging es los.

gut, Sabine

Nach und nach trafen die Testwilligen ein, so gab es kaum Wartezeiten.Thomas

Rudern.
locker bleiben

Rudern.
kein Zuckerschlecken

Rudern.
dran bleiben

Rudern, und zwar gesund.
Gerhard und Isabella

Für 2009.
vom Wolfgangsee

Die Technik.
Der Altegdiente und Oliver

Schweiss und Erschöpfung.
geschafft!

Ileana in ihrem Element.
Blutsaugerin Ileana

Birgit ist überall.
Blutsaugerin Birgit

Agnes, kurz vor dem Essenkochen. Blunzn?
Agnes mit Ohr

Während die späteren Gruppen noch getestet wurden, gingen die Ersten schon einen Raum weiter zu Christoph, der einige Schläge eines jeden gefilmt hat und diese bis ins Kleinste analysierte. Auch diejenigen, die schon fertig waren oder warteten, konnten von den Anweisungen des eigentlichen Jugendkoordinators profitieren.
Die Kamera, Christoph und Michaela, die Ruderin.

Christoph, der Ergometer, die Ruderin Michaela, oder so ...

„Dem entgeht aber auch nichts,“ war aus den Reihen der Zuschauer zu hören.schon wieder Christoph, der Ergometer, ...

Dankbar und begeistert, Zuschauer und Teilnehmer.

Beim nächsten Programmpunkt durfte ich dann auch endlich zeigen was in mir steckt. Es gab Essen. Bereitgestellt von den Piraten, sehr lecker.
ich

Nach dem Mittagessen erzählte Ileana Wissenswertes über das richtige Ausdauertraining. Grundlagen sozusagen.
die Vortragende

Christoph war in der Zwischenzeit auch zurück und wollte eigentlich die Testergebnisse mitbringen. Statt Zahlen gab es aber nur eine enttäuschende Mitteilung. Das Laktatmessgerät konnte keine plausiblen Zahlen liefern, sie waren ganz offensichtlich nicht richtig. Fast alle hatten Verständis für dieses, von niemandem verschuldete technische Versagen, und werden den angebotenen kostenlosen Nachholtermin warnehmen.
Christoph plaudert aus dem Nähkästchen

Christoph entschädigte durch das Rüberbringen guten Fachwissens und konnte einige sehr wichtige Anregungen und Hilfen für das Training zu Hause mitgeben. Er kennt die Trainingsgepflogenheiten der Freizeitsportler gut.

Dass man, wenn man schon so wenig Zeit hat, diese auch sinnvoll nutzen möchte, hat er folgendermaßen kommentiert: „Wenn man sich zum Ausdauertraining umzieht, sollte man den Ehrgeiz in der Garderobe lassen.“ Das sagt eigentlich alles.

Liebe Masters, Ausdauertraining ja bitte, in der richtigen Intensität. Die ist meistens viel geringer, als ihr meint. Das sollte angekommen sein.

nochmal ich

Für mich war das ein netter Tag, mit vielen netten Leuten, bunt gemischt, neue Erfahrungen gesammelt, keine Zahlen, leider, aber trotzdem viel gelernt.